7. August 2020 Hanne Weber

Kommunalwahl 13.09.2020

Klimaschutz und Wasserstoff – Information

 

Die fossilen Energieträger (Erdöl, Erdgas, Steinkohle, Braunkohle) die über Jahr-millionen im Erdreich abgelagert wurden, holen wir seit einiger Zeit wieder hervor und verbrennen sie. Das Abfallprodukt dieser Verbrennung ist das Kohlendioxid: CO2.

 

Dieses Molekül erzeugt in unserer Atmosphäre den sogenannten Treibhauseffekt. Die Strahlung unserer Sonne zwar zu uns rein lässt, die damit erzeugte Wärme aber nicht mehr in den Weltraum hinaus entweichen lässt.

 

Das heißt, wir müssen uns von fossilen Energieträgern verabschieden und das schnell. Unsere Windräder und die Fotovoltaik auf unseren Dächern erzeugen zwar schon grünen Strom, aber der lässt sich noch nicht effektiv speichern, so dass wir damit bei Windstille und einer geschlossenen Wolkendecke keinen grünen Strom bekommen. Hier hilft Wasserstoff.

 

Mit überschüssigem grünen Strom – in 2019 haben deutsche Stromkonzerne 57.000 Gigawattstunden Strom ins Ausland verkauft (bei einer Gesamtstromerzeugung von: 607.00 Gigawattstunden) – lässt sich Wasser (H2O) in seine Bestandteile Sauerstoff und Wasserstoff spalten. Dieser grüne Wasserstoff kann problemlos gespeichert werden und bei Bedarf wieder in Strom zurückverwandelt werden. Das ist der Energieträger der Zukunft, denn bei der Verbrennung des Wasserstoffes entsteht wieder Wasser.

 

Damit können wir unsere Energieversorgung zukunftsfest machen und dem Klimawandel effektiv entgegenwirken.

 

Wie das in Deutschland schon erfolgreich, aber nur im Kleinen gemacht wird, kann man im Internet unter dieser Adresse im Detail anschauen:

 

https://www.energiepark-mainz.de/

 

„Wenn aus Wind Gas wird“

 

Wir fordern hiermit die Stadt Langenfeld auf, diesem Beispiel aus Mainz zu folgen und ein ähnliches Projekt auf kommunaler Ebene – möglicherweise zusammen mit Monheim – zu begründen.

Digitale Versorgung der Schüler

 

DIE LINKE Langenfeld fordert:

Bereitstellung moderner und ausreichender technischer Ausstattung an allen Schulen in Langenfeld, um mit den digitalen Herausforderungen Schritt zu halten.  Dazu wird eine moderne und ausreichende technische Ausstattung benötigt. Auch eLearning

Plattformen, wie an den Hochschulen bereits in Benutzung sind, sollten an Schulen

selbstbestimmteres Lernen und Chancengleichheit herstellen. Die Kompetenz der

Schüler*innen im Umgang mit modernen Medien, sowie Schwerpunkte im Umgang mit den digitalen Geräten und Plattformen, insbesondere im Umgang miteinander sollen gefördert werden. Hassbeiträge und Kommentare, Internetmobbing und vergleichbare Verhaltensweisen müssen konsequent verfolgt werden.

Fortbildung der Lehrer/innen konsequent durchführen.

 

Offenen Ganztagsschulen

Die Betreuung in der offenen Ganztagsschule darf nicht nur ein „Verwahren“ sein, die personelle und materielle Ausstattung sollte unbedingt pädagogischen und kindgerechten Anforderungen gerecht werden. Dafür setzen wir uns ein.

 

Geburts- und Kinderstation im Langenfelder Krankenhaus

DIE LINKE Langenfeld fordert, eine Geburts- und Kinderstation im Langenfelder Krankenhaus einzurichten. Es kann nicht sein, dass in Langenfeld geborene Kinder direkt nach der Geburt nach Solingen oder Leverkusen verlegt werden, auch ohne die Mutter. Die Belastung für Eltern und Kind sind enorm groß und die psychische Belastung des Kindes durch diese Trennung nicht absehbar. Die Väter müssen sich in diesem Moment entscheiden, um wen kümmere ich mich zuerst, um die Mutter, oder um das Kilometer weit entfernte Kind? Diese Situation kann nicht mit Kostenfaktoren begründet werden, sie ist unmenschlich und kann nur beendet werden.

 

 

 

Jugendarbeit

Die Jugendarbeit in Langenfeld wurde bisher vernachlässigt und kann verbessert werden. Eine Verlagerung auf Vereine und Kirchen reicht nicht aus. Nicht jeder Jugendliche möchte sich in einem Verein oder einer Kirche engagieren. Es sollte Treffpunkte in jedem Stadtteil geben.

Jugendliche, die nicht viel Taschengeld bekommen, müssen auch vor Ort die Möglichkeit haben sich in ihrer Freizeit zu treffen. Die Voraussetzungen dafür zu schaffen, ist Aufgabe der Politik. Dafür werden wir uns einsetzen.

 

ÖPNV Kostenfrei

Für DIE LINKE ist der öffentliche Nahverkehr (ÖPNV) aus Bus und S-Bahnen zusammen mit dem Fuß- und Radverkehr der Schlüssel zu einer sozial ökologischen

Verkehrswende. Uns geht es darum, Mobilität für alle zu ermöglichen und dabei so

wenig Schäden wie möglich zu verursachen: weniger Abgase, Lärm und

Platzverbrauch durch parkende und fahrende Autos, Klimaschutz und mehr Sicherheit.

Grundsätzlich muss der ÖPNV in öffentlicher Regie durchgeführt werden.

Die Privatisierung von Nahverkehrsunternehmen lehnt die LINKE ab.

DIE LINKE tritt ein für:

Den Ausbau und die schnelle, preisgünstige, umweltfreundliche und barrierefreie Modernisierung des ÖPNV (Öffentlichen-Personen-Nah-Verkehrs),

insbesondere der S-Bahnen.

Den Einsatz moderner, emissionsfreier Busse mit Einbeziehung von Wasserstoff

gestützter Antriebe, die den Anforderungen des Klimawandels gerecht werden.

 

Eine bessere Abstimmung der Fahrpläne und deutlich günstigere Tarife sowie eine

einfache Tarifstruktur.

Eine Verkürzung der bestehenden Taktzeiten.

Berücksichtigung der Sicherheit von Personen beim Öffentlichen Personennahverkehr: sichere Anbindung von Wohnvierteln auch nachts.

 

 

 

Bezahlbarer Wohnraum

Wohnungspolitische Aktivitäten müssen so ausgerichtet werden, dass die Mieten für alle bezahlbar bleiben. Auch Haushalte, deren Einkommen hinter der allgemeinen

Entwicklung zurückbleiben, müssen angemessen mit Wohnraum versorgt sein.

DIE LINKE tritt ein für:

Die Stärkung des öffentlichen Wohnungsbaus und des genossenschaftlichen

Wohnungssektors.

Festsetzung einer verbindlichen Quote für den Bau sozialen Wohnraums

Energetische und barrierefreie Wohnungssanierungen ohne Abwälzung der Kosten auf die Mieter*innen.

Mehr Engagement im sozialen Wohnungsbau durch eigene Wohnungsgesellschaft

Anteile an Wohnungsbaugesellschaften/-genossenschaften mit Belegungsrechten.

Katogrie: Allgemein

Kommentare: Keine Kommentare

Es sind keine Kommentare erlaubt.